Saunieren

Saunieren stärkt die Abwehrkräfte

30 Millionen Deutsche gehen regelmäßig in die Sauna. Die schweißtreibende Schwitzkur tut nicht nur richtig gut und entspannt, sondern stärkt auch Abwehrkräfte. Überzeugte Saunagänger sind deshalb nicht so anfällig für Husten, Schnupfen und Erkältungen.

Schon die Römer wussten die angenehmen Seiten von Wasser und Wärme zu schätzen was in Grundrissen Römischer Häuser – z.B. der Villa Rustica in Hirschberg – zu besichtigen ist. In Finnland, dem Mutterland des Saunierens, ist die Sauna ein elementarer Bestandteil des täglichen Lebens. Es gibt sie in nahezu jedem Haus. An die regelmäßige Schwitzkur sind die Menschen von klein auf gewöhnt und schwören auf die positiven Effekte. Um diese voll auszuschöpfen, sollten beim Schwitzen jedoch einige Grundregeln beachtet werden. Wer zum ersten Mal in die Sauna Dossenheim kommt wird natürlich fachkundig beraten und eingewiesen.
Generell gilt: Wer in die Sauna geht, sollte sich Zeit nehmen. Denn wer zwischen den Gängen – zwei bis drei werden empfohlen – keine ausreichenden Ruhephasen von je etwa einer halben Stunde einhält, tut seinem Körper nichts Gutes. Für drei Saunagänge von je acht bis zehn Minuten sollten insgesamt mindestens zwei Stunden eingeplant werden. Denn erst durch die Abkühlung an der Luft, mit kalten Güssen oder im Abkühlbecken sowie der anschließenden Ruhe entfaltet sich die volle Wirkung des vorangegangenen Schwitzens. Beim Schwitzen weiten sich die Gefäße, der Puls schlägt schneller, die Poren öffnen sich. Der Körper wird besser durchblutet und Muskelverhärtungen lösen sich. Durch die kalten Anwendungen im Anschluss zieht sich alles wieder zusammen, was vorher geweitet wurde. Die Folge: Der Kreislauf wird stabilisiert und die Herzfrequenz sinkt. Außerdem wirkt sich der Wechsel zwischen heiß und kalt positiv auf die Seele aus, weil Glückshormone ausgeschüttet werden.

Wer sich allerdings nicht wohl fühlt oder bereits eine Erkältung ausbrütet, sollte den Saunagang erst gar nicht antreten. Während des Saunierens sollte man weniger auf die Uhr sondern auf sein Körpergefühl achten und sich ganz danach richten. Wer im Liegen sauniert sollte die letzten Minuten im Sitzen verbringen, damit sich der Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung gewöhnt.

Diese Möglichkeit der Stärkung der Abwehrkräfte und der regelmäßigen Entspannung bietet die Sauna Dossenheim mit vier Saunakammern. Daneben bietet der Garten, das Bistro, verschiedene Ruhebereiche, die Möglichkeit zum Schwimmen im Hallenbad und – nach Terminvereinbarung – Massagen alles was man für eine „Auszeit aus dem Alltag“ braucht. Versuchen Sie es einfach mal.

Was ziehe ich an zum Saunabad?

Unser schlauer Sauna-Kurt hat wieder einen schwierigen Fall gelöst:
Dies ist die meist gestellte und am wenigsten ausgesprochene Frage. In Deutschland wird grundsätzlich nackt sauniert. Dies hat dreierlei Gründe, zum einen kann so die Wärme ungehindert die Haut erreichen und die freie Verdunstung wird nicht beeinträchtigt. Des Weiteren wäre es unbequem in Badebekleidung oder ähnlichem zu schwitzen, denn die Sauna soll ein Ort der Behaglichkeit sein. Klebrige Kleidungsstücke würden als unangenehm empfunden werden. Die dritte und wichtigste Begründung ist allerdings die Hygiene! Badebekleidung würde den Schweiß am Körper halten und die Haut reizen. Dies kann unter Umständen Ekzeme verursachen. Sie werden schnell feststellen, dass Nacktheit in der Sauna normal ist und dies der letzte Ort ist, an dem „gestiert“ wird. Für Frauen gibt es häufig reine „Damentage“, an dem die Saunaanlage ausschließlich Frauen zur Verfügung steht. Dies hilft häufig die anfängliche Scheu abzulegen.
Apropos nackt: Versuchen Sie, vor der Sauna nicht nur Ihre Kleider, sondern auch Ihre Sorgen und negativen Gedanken abzulegen. Schalten Sie ab und genießen Sie die wohltuende Wirkung der Wärme.
Viel Spaß beim Saunieren
Euer Kurt

Schwitzen gegen Hitze: Saunieren im Sommer

Wenn es draußen schwül und heiß ist, springen die meisten Menschen zur Abkühlung am liebsten ins kalte Wasser. Doch auch das Gegenteil kann Erfrischung bringen: Ein Gang in die heiße Sauna.

„Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst, aber beim Saunieren im Sommer ist der Frische-Kick noch viel größer als im Winter“, sagt Hans-Jürgen Gensow vom Deutschen Sauna-Bund in Bielefeld. Und bei den in diesem Sommer oft eher mäßigen Temperaturen ist die Sauna ohnehin für viele Menschen eine warme Zuflucht.
„Im Sommer nutzen die Saunabesucher die Außenanlage und die kühlenden Brausen naturgemäß mehr als im Winter“, berichtet Gensow aus eigener Erfahrung. Dadurch nehme die Abkühlung faktisch und auch aus psychologischer Sicht eine größere Rolle ein als sonst – weswegen das Frischegefühl nach dem Saunagang erhöht werde. Der sehr gepflegte Saunagarten in der Sauna Dossenheim ist dafür der ideale Wohlfühlort für die Ruhephasen zwischen den Saunagängen.
Auch der Deutsche Wellnessverband in Düsseldorf sieht beim sommerlichen Saunieren nur Vorteile. „Regelmäßige Saunabesuche trainieren den Organismus, sich rasch auf

äußere Temperaturen einzustellen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Lutz Hertel. Für Anfänger biete das Saunabaden an Sommertagen außerdem ein weiteres Plus: „Die Abkühlung an der Luft, unter der kalten Dusche oder im Tauchbecken wird bei warmen Außentemperaturen weniger als Schock erlebt, sondern mehr als wohltuende Erfrischung“, sagt Hertel.Wer sich gesundheitlich fit genug für den Saunagang hält, sollte gerade im Sommer bestimmte Regeln einhalten: „Man darf nichts übertreiben“, warnt von Römer. So dürfe eine Sitzung nicht länger als 10 bis 20 Minuten dauern. Außerdem sei die anschließende, ausgiebige Abkühlung für jeden Körper wichtig. „Ruhepausen von bis zu 30 Minuten sind ebenfalls ein Muss. Sonst geht der Erholungseffekt verloren.“ Nach dem Saunieren sollte die verlorene Flüssigkeit ersetzt werden: Empfehlenswert sind Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.
Trotz der großen Verlockung sollte man laut Wellnessverband nicht sofort nach einem Saunabad unter die Dusche oder ins Tauchbecken gehen. „Kühlen Sie sich erst an der frischen Luft ab, der Körper benötigt jetzt Sauerstoff“, rät Hertel. Nach dem Abkühlen sollte dann noch ein warmes Fußbad auf dem Programm stehen. „Das wird zwar vor allem von Anfängern häufig vergessen oder vernachlässigt, aber so wird die noch im Körper verbliebene Wärme abgeführt und verhindert das unangenehme Nachschwitzen“, erklärt Hertel.
„Wer einen Urlaub in besonders heißen Regionen plant, kann die Sauna nutzen, um seinen Körper – also seine Schweißdrüsen – auf die bevor stehende Hitze vorzubereiten“, sagt Hertel. „Sauna hin oder her: Temperaturen von mehr als 35 Grad sind wir hier einfach nicht gewöhnt“, sagt er. „Darauf kann man sich auch nicht vorbereiten.“ Tatsächlich könne regelmäßiges Saunabaden aber bewirken, dass man weder gegenüber Kälte noch Hitze so empfindlich ist wie andere Menschen.
Die Sauna Dossenheim mit dem gepflegten Saunagarten bietet hier das ideale Ambiente um Saunieren erholen miteinander zu verbinden. Probieren Sie es einfach aus.

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